home1

 Kardiologie
 Ästhetisch-Plastische
 Chirurgie
 Ästhetische/funktionelle  Zahnmedizin
 Rheumatologie/
 Orthopädie
 Ernährungs- und
 Abnehmmedizin
 Check-Up-Diagnostik/
 Radiologie
 Anti-Aging Medizin

 


Jungbrunnen Hormone: Vorsicht vor unkontrollierter Einnahme

Hormone (altgriechisch „hormau“ = ich aktiviere mich), sind die Botenstoffe im Organismus. Doch mit der Zeit beginnt der Spiegel vieler Hormone zu sinken. Nachweislich produziert der menschliche Körper etwa ab dem 30. Lebensjahr kontinuierlich immer weniger Hormone, so dass das komplexe Hormonsystem aus dem Gleichgewicht gerät und damit der Organismus zu altern beginnt. So ist es nichts Ungewöhnliches, dass beispielsweise ein Hormonmangel daran schuld sein kann, wenn man sich zunehmend müde und abgespannt fühlt, die Gedächtnisleistung nachläßt oder man einfach nicht mehr richtig durchschlafen kann.


Typische Hormone, deren Spiegel allmählich absinkt und die damit Alterungserscheinungen des Körpers hervorrufen, sind die Sexualhormone Östrogen (das auch beim Mann vorkommt) und Testosteron, Melatonin, hGH (Wachstumshormon), DHEA (Dehydroepiandrosteron), Serotonin und das Schilddrüsenhormon. Hier eine Übersicht über die wichtigsten Eigenschaften dieser Hormone: Östrogen: Es fördert die Potenz und sorgt für die Beweglichkeit der männlichen Samenzellen. Überdies ist Östrogen verantwortlich für Energie und Belastbarkeit und hat Auswirkungen auf die Psyche (innere Ausgeglichenheit) bzw. die Gehirnleistung. Es senkt das Herzinfarktrisiko und schützt vor Osteoporose. Testosteron: Testosteron steigert die Libido und Potenz, baut Muskeln auf, steigert Aktivität und Leistungsvermögen (erhöht aber auch die Aggressivität), sorgt für Bartwuchs und ist zuständig für die Penisentwicklung. Bei Fettabbau erhöht sich das Testosteron (somit kann bereits Sport den Testosteronspiegel beeinflussen!). Alkohol, Nikotin und Stress wirken entgegengesetzt, sie hemmen das Testosteron. Ist die Balance von Testosteron und Östrogen nicht vorhanden, kann es zu Beschwerden wie Aggressivität, Schweißausbrüchen und Schlafstörungen kommen. DHEA: DHEA sorgt für mehr Power und Energie, verbessert die Gedächtnisleistungen, unterstützt den Fettabbau, senkt die Stresshormone (bremst die Cortisolproduktion), reduziert den Energieverbrauch im Körper, verbessert die Immunfunktion, senkt das Risiko für Arteriosklerose und schützt das Herzkreislaufsystem. Melatonin: Dieses Hormon steuert die biologische Uhr, ist wirksam gegen Schlafstörungen und Jetlag, behindert das Krebswachstum und verlangsamt den Alterungsprozess. Es ist ein starkes Gegenmittel gegen allgemeine Risikofaktoren und kann als eines der stärksten Antioxydantien angesehen werden, das wirksam gegen freie Radikale angeht. Überdies senkt es schlechten LDL-Cholesterinspiegel. HGH (Human Growth Hormone): HGH gilt als „Allround-Talent“: Es baut Muskelmasse auf, regelt massiv den Fettabbau, strafft die Haut, sorgt für ein erfüllteres Sexualleben, verbessert die Gedächtnisleistung, senkt das Risiko für Arteriosklerose, wirkt gegen Knochenabbau, stärkt das Immunsystem und senkt das Herzinfarktrisiko. Schilddrüsenhormon: Das Schilddrüsenhormon steuert die Körpertemperatur, Wachstum und Entwicklung, beeinflusst den Knochen- und Cholesterinstoffwechsel sowie das Gehirn positiv. Serotonin Serotonin gilt als Antidepressivum und bewirkt Euphorie. Doch Vorsicht: In den USA sind Anti-Aging Maßnahmen mit Hormonen bereits seit Jahren Routine, viele sind sogar genau so wie Nahrungsergänzungsmittel rezeptfrei in den dortigen Drugstores erhältlich. In Deutschland ist man etwas zurückhaltender. Dies aus gutem Grund, denn ein Zuviel an Hormonen kann sich auf den Alterungsprozess ebenso nachteilig auswirken wie ein Zuwenig. Drastisch zeigt sich dies beispielsweise bei DHEA: Die US-Amerikaner setzen es – gewissermaßen als Modehormon - hemmungslos und die Risiken völlig ignorierend nach dem je-mehr-desto-besser-Prinzip ein. In Deutschland wird erfreulicherweise vor gerade diesem unkontrollierten „Jungdoping“ vehement gewarnt. Um die Vorteile von DHEA wissend, setzt man es hier bewusst und gezielt ein. Bei uns lautet das sichere Motto: „Messe, was vorhanden ist und ersetze, was fehlt.“ Für einen bestmöglichen Erfolg ohne unnötige Risiken ist nun einmal die Diagnose, Behandlungsplanerstellung und Überwachung durch einen erfahrenen Endokrinologen (Hormonspezialisten) unerlässlich.


Artikel versenden Seite drucken
 
 
Wir über uns

 
Mitgliedschaft
Beirat
Förderkreis

 
Spenden
Spende

 
Informationsmaterial
Broschüren
Bücher
Newsletter
Links

 
Kontaktinformationen
Impressum
Datenschutz

 
 
   
(c) 2004 Deutsche Stiftung für Gesundheistinformation