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Schönheit um jeden Preis?

Die Ästhetisch-Plastische Chirurgie, im Volksmund schlichtweg als „Schönheitschirurgie“ bezeichnet, boomt seit Jahren. Und dies aus gutem Grund, denn die moderne Beauty Chirurgie bietet heute aufgrund neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse und gravierender Weiterentwicklungen von Techniken und Materialien viele noch vor Jahren ungeahnte Möglichkeiten. Alles scheint machbar. Doch die starke Nachfrage inspiriert zunehmend nicht auf diesen Bereich spezialisierte Mediziner, hiervon ebenfalls mit mitunter dubiosen Angeboten zu partizipieren. Die DSGI bietet deshalb einen klaren Wegweiser über Chancen und Möglichkeiten der modernen Ästhetisch-Plastischen Chirurgie, warnt vor unnötigen Risiken und gibt Ihnen Checklisten zur Arztsuche anhand.


Zahlen aus den USA belegen, daß sich laut American Society for Aesthetic Plastic Surgery im Jahr 2002 fast 7 Millionen Menschen einem ästhetisch-plastischen Eingriff unterzogen haben, was einer Steigerung von sage und schreibe 228 % in den letzten 5 Jahren entspricht. Die Hitliste der chirurgischen Eingriffe wird geführt von der Fettabsaugung, gefolgt von Brustvergrößerungen, Augenlidplastiken, Nasenkorrekturen und Brustverkleinerungen. Männer waren mit 12 % involviert, 25 % der Verschönerten waren im Alter zwischen 19 und 34 Jahre. Selbst Senioren lassen sich zunehmend verjüngen, Amerikas Rentner scheinen im Jugend-Fieber. In den USA gehört der Gang zum Ästhetisch-Plastischen Chirurgen quasi zur Selbstverständlichkeit, man macht sich „mal eben“ in der Mittagspause schön. Frei nach dem Motto: „Leiden und Schneiden in L. A.“ lassen sich junge Frauen mal eben Nase, Brust & Co verschönern. Selbst Reality-Shows machen vor der Schönheitschirurgie nicht halt.
Renommierte deutsche Plastische Chirurgen raten jedoch kopfschüttelnd von solchen „Lunchtimelifts“ ab. Einhelliger Tenor: Plastische Chirurgie muß so sicher sein wie herkömmliche Operationen.
Und auch in Deutschland kann man sich immer weniger dem Wirbel des Beauty Orkans entziehen. Offizielle Gesamtzahlen der Eingriffe gibt es bei uns nicht, man munkelt jedoch in Insiderkreisen von über einer Million Eingriffe im letzten Jahr. Laut einer kürzlich durchgeführten Emnid-Umfrage würde sich jeder vierte Deutsche gern verschönern lassen, vor allem Männer sorgen für den Boom. Botox-Parties werden bundesweit so selbstverständlich gefeiert wie Tupperparties. Aber auch hier erheben die medizinischen Spezialisten wieder warnend den Zeigefinger. Diesem gewaltigen Markt mit seinen ausufernden Angeboten steht nun der Schönheitssuchende sozusagen hilflos gegenüber. Die daraus resultierende Forderung nach ausführlicher Information und detaillierter Aufklärung ist nur allzu verständlich, denn es geht ja bei diesem selbst gewählten Eingriff nun einmal um das Wichtigste und Wertvollste, nämlich den eigenen Körper: Gesundheit genießt laut einer Befragung (SOEP 1999) höchste Priorität, dies noch vor „Familie“ und „Einkommen“.
Sachliche, ausführliche Informationen mit Hinweisen auf mögliche Gefahren und Fallstricke gibt es in der Ästhetisch-Plastischen Chirurgie wenige, der Schönheitssuchende ist der Gefahr ausgeliefert, bei einem möglichen Eingriff enttäuscht oder schlimmstenfalls verstümmelt zu werden. Dem will die DSGI einen Riegel, quasi eine Sicherheitskette, vorschieben, denn unnötige Risiken können klar und sachlich im Vorfeld eines Beauty-Eingriffs erkannt und umgangen werden.


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